Im Auftrag des Bundesdenkmalamtes wurde durch Franz Mandl (ANISA – Verein für Alpine Forschung) eine österreichweite Dokumentation von mittelalterlichen und neuzeitlichen Felsbildern vorgenommen. In langjähriger Geländearbeit wurden dabei auch im Bundesland Salzburg rund 500 Felsbildstationen dokumentiert, wofür unter anderem der im Museum Burg Golling verwahrte »Gollinger Felsbildkataster« als Grundlage herangezogen wurde. Für die Zurverfügungstellung der historischen Unterlagen wurden dem Museum Burg Golling nun rund 30.000 Bild- und Textdateien übergeben, wodurch der »Gollinger Felsbildkataster« eine wissenschaftlich wertvolle Erweiterung erfahren hat und wieder up to date ist. Ursprünglich wurde der »Gollinger Felsbildkataster« durch die beiden Felsbildforscher Willibald Repis (1918-2002) und Franz Wollenik (1919-2006) angelegt, die erstmals eine systematische Suche und Dokumentation von Felsbildern in den Gebirgsregionen rund um das Salzach- und Saalachtal durchführten. Dieser Kataster wurde noch bis in die 1990er Jahre mit neuen Daten gespeist und umfasst neben der schriftlichen Dokumentation unzählige Fotografien, Skizzen und Gipsabgüsse von Felsbildstationen.

Vielen Dank an Franz Mandl von der ANISA – Verein für Alpine Forschung für die zur Verfügungstellung der Daten und die langjährige Zusammenarbeit.